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Forschen schon im Kindergarten

Drei Kindergartenkinder in Nahaufnahme (zwei Mädchen und ein Junge), die mit Pipetten, Plastikhalmen und Lupen hantieren. Mädchen und Jungen experimentieren mit Feuereifer zusammen.

Drei- bis sechsjährige Mädchen und Jungen können nach dem Konzept des "Hauses der kleinen Forscher" bereits in der Kindertagesstätte experimentieren und forschend lernen. Das soll nicht nur ihre Freude an Naturwissenschaften und Technik fördern, sondern vor allem ihr Selbstbewusstsein stärken, ihre Feinmotorik schulen und ihre sprachlichen Ausdrucksfähigkeiten erweitern. Ermöglicht wird das neue Frühförderungs-Angebot, das für Sachsen am 13. Juli mit einer Auftaktveranstaltung in Dresden startete, durch landesweite Fortbildungs-Workshops für rund 5.000 Erzieherinnen und Erzieher. Davon können nahezu 120.000 Kinder profitieren.

Bundesweit fiel der Startschuss bereits 2006. In Berlin sind seither 42 Kindergärten an einem entsprechenden Pilotprojekt beteiligt - "und keine ist bisher ausgestiegen", versicherte Dr. Peter Rösner, Geschäftsführer der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" anlässlich der Pressekonferenz.